Teneriffa die grösste und abwechslungsreichste Insel der kanaren.

Kraterlandschaft des Teide Vulkans
Sie ist zugleich die höchste Insel der Inselgruppe, mit Spaniens höchstem Berg, dem Teide (3.718m), der sich aus dem Herzen Teneriffas erhebt. Die Kraterlandschaft die ihn umgibt, hat einen Durchmesser von 17 km und wird Las Cañadas genannt. Von den Ureinwohnern Teneriffas, den Guanchen, wurde er als die Wohnung des bösen Dämonen Guayota bezeichnet. Der Legende nach hat er den Sonnengott Magec eingefangen und im Teide gefangen gehalten.

Der Teide und die Cañadas wurden im Jahr 1954 als Nationalpark ausgezeichnet und 2007 wurde das Gebiet durch die UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Der Teide kan durch einen gut beschilderten Weg bestiegen werden oder eine Seilbahn bringt die Besucher bis auf 150 m unterhalb des Kraterrandes. Zum Besteigen des Gipfels ist eine Genehmigung erforderlich, die im Büro der Nationalparkverwaltung in Santa Cruz zu beantragen ist.

Das ehemalige Piratendorf Masca befindet sich im Nordwesten der Insel im Teno Gebirge. Bis vor einigen Jahren konnte man das Dorf nur mit einem Esel erreichen. Mittlerweile wurde eine sehr serpentienreiche Strasse gebaut die einem schon den Angstschweiß auf die Stirn treiben kann wenn einem ein Bus entgegen kommt. In der ersten Dezember Woche feiert man hier die "Fiesta de la Consolación" bei der die Einheimischen Ihre Trachten tragen und kanarische Musik spielen.

Es gibt eine Wanderung die von Masca zu einer sehr schönen Bucht führt, jedoch ist sie recht anspruchsvoll. Für Hin- und Rückweg sollte man schon mit ca. 6 Stunden rechnen. Glücklicherweise können jedoch Touren gebucht werden, ein Schiffstaxi bringt die Wanderer dann nach Los Gigantes und man spart sich die Hälfte des Weges

Die Küstenabschnitte der Nord- und Nordwestküste sind ziemlich rauh, deshalb sind die natürlichen Meerespools oft die einzige Möglichkeit im Meer zu baden. Auch die Landschaft im Norden unterscheidet sich wesentlich zum eher kargen Süden Teneriffas. Begünstigt durch die Niederschläge befindet sich hier die "Grüne Zone" der Insel.

Geografisch befindet sich die Insel in Afrika, sie liegt vor der Küste Marokkos und ca. 1.300 km vom spanischen Festland. Die Nähe zu Afrikas und der westlichen Sahara zeigt sich durch den sogenannten “Calima” eindrucksvoll. Der aus der Sahara kommende Wind mit östlicher Strömung bringt neben warmer und trockener Luft auch feinsten Sandstaub mit.